Archive for February, 2010

Aufruf zum Tag des digitalen Lernens am 24. März 2010

Tag des digitalen Lernens 2010

Der Tag des digitalen Lernens wurde im letzten Jahr erstmals von verschiedenen Organisationen deutschlandweit ausgerufen. Zahlreiche Schulen haben sich daran beteiligt und mit Aktionen und Veranstaltungen Möglichkeiten des digitalen Lernens in der Schule aufgezeigt. In diesem Jahr rufen die digitale Schule Bayern (www.digitale-schule-bayern.de), die Zentralstelle für Unterrichtsmedien (www.zum.de), die religions-pädagogische Internetplattform rpi-virtuell (www.rpi-virtuell.net), die Initiative n21 in Niedersachsen (www.n21.de), das Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarland (www.lpm.uni-sb.de) sowie die E-lisa-academy Österreich Schulen in Deutschland und Österreich auf, sich am Tag des digitalen Lernens zu beteiligen.

Die Organisationen bieten auf ihren Plattformen verschiedene Aktionen an, die Aktionen werden teilweise auch unter Teilnehmer aufgeführt:

ZUM Internet.e.V bietet interessante Anregungen und Wettbewerbe zum Lernen mit digitalen Medien unter folgendem Link.

RPI hat einen Artikel mit allgemeinen Informationen geschaltet. Zugleich erhalten Unterrichtende über folgenden Link Ideen und Tipps für die Ausgestaltung des Tages des digitalen Lernens.

Das Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarland bietet eine Onlinelehrerfortbildung über Breeze an.

Unterstützt wird dieser Tag von Intel und der Successnet AG.

Quelle: http://www.tag-des-digitalen-lernens.de/index.html

Storytelling - Folgen

Im Dezember habe ich ein kleines Video über den Gebrauch von Storytelling an der Volksschule Unterhaching gedreht und ins Internet gestellt. Äußerst überrascht war ich dann doch, dass innerhalb von 2 Tagen eine Mail von Frau Sônia Sânchez Busqués eintraf, in welcher sie mich um Kontaktaufnahme bat, bezüglich des Einsatzes des Moodle-Storytelling-Moduls in der Klassenstufe 2. Es entwickelte sich ein reger Mailverkehr und ich erfuhr, dass das Modul an der Universität in Barcelona entwickelt wird und Interesse an unserem Feedback bestehen würde. Was könnte man verbessern, oder wo ist das Modul noch fehlerbehaftet. Frau Sânchez teilte mir mit, eine neuere Version mit einigen Verbesserungen sei fast fertig ist und sie würde uns diese gern vorstellen.

Aufgrund des intensiven  Gedankenaustausches und auch der positiven Erfahrungen mit unseren “Kleinen” in der 2. Klasse unter Leitung der Klasslehrerin Frau Eva Belm, die sich zu wahren Weltmeistern entwickelten im Schreiben kleiner, äußerst lustiger und kreativer Geschichten, wurde ein Treffen vereinbart. Auch das Medienzentrum im Landkreis München, welches den Moodleserver hostet und technisch  unter der Leitung von Herrn Frank Dressler wartet (er war es auch, der das Module probeweise installierte), wurde in das Treffen involviert.

So kam es, dass uns am 4./5. Februar 2010 Frau Sonia Sânchez hier in München besuchte in Begleitung eines der technischen Entwickler von der Universität Barcelona. Das Treffen war eine “win win” Angelegenheit auf beiden Seiten. Viele neue Ideen wurden eingebracht und man wird versuchen, diese programmtechnisch umzusetzen. Für den technischen Entwickler Marc Bria war es äußerst interessant und inspirierend, als er und Frau Sânchez unsere Schule besuchten und den Schülern der Klasse 2b beim Arbeiten zusehen konnten. Auch die Kinder waren begeistert und gespannt auf den Besuch aus Spanien und begrüßten unsere Gäste sogar auf Englisch. Anschließend bekamen unsere Gäste auch noch Einblick in unsere beiden Netbookklassen und deren Einsatz im Unterricht.

unsere spanischen Gäste an der Volksschule Unterhaching

Nach dem Besuch in der Schule fuhren wir dann ins Medienzentrum und ein reger Gedankenaustausch bezüglich der Entwicklung und des didaktischen Einsatzes des Moduls Storytelling erfolgte. So erfuhren wir, dass ein anderes Modul entwickelt wird (Bildergallerie), wodurch die Kinder eigene Multimediadateien (Bilder, Sounds, Videos) auf die Moodleplattform hochladen können, um sie dann u. a. in ihren Geschichten einzufügen. Auch Fragen des Copyrights, des Datenschutzes und der unterschiedlichen Rechtsgrundlagen in beiden Ländern wurden heiß diskutiert. Hier bestanen unterschiedliche Auffassungen, jedoch konnte letztendlich ein möglicher Kompromiss gefunden werden.

Weiterer Ausblick. Es soll versucht werden, über das Projekt Comenius Regio sich gegenseitig zu besuchen. Auch eine etwaige länderübergreifenden Zusammenarbeit zwischen einer spanischen Schulklasse, einer griechischen Schulklasse und einer Klasse unserer Schule ist angedacht. Wir sind schon gespannt auf die Weiterentwicklung des Moduls sowie einer kindgerechteren Moodleoberfläche, die ebenfalls in Angriff genommen werden soll.

All dies hat mich nun doch sehr ermutigt, weiter zu versuchen, die Lehrerschaft im Landkreis München zum Einsatz von Moodle als virtuelle Lernplattform zu motivieren, was allerdings, das möchte ich an dieser Stelle nicht verhehlen, eine zähe Angelegenheit ist. :)